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Ihr Gang durch die Kältekammer

In Badebekleidung mit festen Sportschuhen, knöchelhohen Socken, Handschuhen sowie Ohren- und Mundschutz erreichen Sie durch die -30° C kalte Vorkammer die -110° C kalte Hauptkammer. Hier können Sie sich bis zu 3 Minuten aufhalten. In der Kammer haben Sie durch Fenster, eine Kamera und eine Sprechanlage konstanten Sicht- und Sprechkontakt zu Ihrem Betreuer.

Unmittelbar im Anschluss erleben Sie häufig eine deutliche Schmerzlinderung sowie ein angenehmes Frischegefühl, begleitet von einer wohligen, aus der Körpermitte strömenden Wärme. Eine optionale Aufwärmphase auf einem Ergometer kann dies noch unterstützen.
Vor jedem Gang in die Tiefkälte kontrollieren wir routinemäßig Ihren Blutdruck und erkundigen uns nach Ihrem Wohlbefinden. Denn wir nehmen uns gerne Zeit für Sie!

Wirkung und Anwendung

Die Ganzkörper-Kältetherapie bei -110 °C ist ein etabliertes Verfahren, das seit Jahrzehnten in Sport-Leistungszentren und Kliniken Anwendung findet. Die Methode gilt als gut verträglich; während erste Impulse oft unmittelbar wahrgenommen werden, entfaltet sich das volle Potenzial meist im Rahmen einer Anwendungsserie.

Mögliche Effekte der Tiefkälte
Die intensive Kälte setzt komplexe Prozesse im Körper in Gang. 
  • Therapie: Schmerzlinderung bis hin zum Reset des Schmerzgedächtnisses.
  • Regeneration: Unterstützung bei der Entzündungshemmung und positiver Einfluss auf das Immunsystem.
  • Vitalisierung: Aktivierung des Stoffwechsels und Optimierung des Energiehaushalts.
  • Mobilität: Potenzielle Verbesserung der Gelenkfunktion und Tonusregulierung der Muskulatur.
  • Balance: Förderung des psychophysischen Wohlbefindens sowie Unterstützung bei Schlafoptimierung und Stressbewältigung.

     

Vielfältige Anwendungsoptionen
Die Kryotherapie wird heute in den unterschiedlichsten Bereichen unterstützend eingesetzt:
  • Schmerzmanagement: Begleitende Anwendung bei chronischen Beschwerden, rheumatischen Gelenkerkrankungen (z. B. Rheuma, Morbus Bechterew) oder Fibromyalgie.
  • Neurologie: Begleitende Regulation des Muskeltonus 
    (z. B. bei Multipler Sklerose oder RLS-Syndrom).
  • Sport & Rehabilitation: Leistungsoptimierung, schnellere 
    Regeneration und Begleitung nach Verletzungen des 
    Bewegungsapparates.
  • Dermatologie: Unterstützende Pflege bei Schuppenflechte (Psoriasis) oder Neurodermitis.

 

Wichtige Sicherheitshinweise
Obwohl die Kälteanwendung für die meisten Menschen sicher ist, ist in bestimmten Fällen von einer Anwendung abzusehen. Kontraindikationen:

  • Unbehandelter Bluthochdruck, schwere Herzerkrankungen
  • Akute Durchblutungsstörungen (z. B. Thrombosen, pAVK und Lungenembolie)
  • Schwere Anämie, Tumorerkrankungen oder Anfallsleiden.
  • Infektionen der Atemwege, Nieren oder Harnwege sowie akute Hautinfektionen

Hinweis: Sollten Sie unsicher sein, ob die Kälteanwendung für Sie geeignet ist, halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt.
 

Effekt-Maximierung
Je nach Zielsetzung kann die Kälte ein- bis zweimal täglich die besten Impulse setzen. Da die Muskulatur nach der Kälte besonders empfänglich für manuelle Reize ist, kann eine anschließende Physiotherapie oder Massage den Effekt der Behandlung maßgeblich unterstützen.

Das Team der Spessart Therme berät Sie gerne.

 

Gut vorbereitet: Den Check-up-Bogen für Ihren ersten Kältekammer-Besuch können Sie gerne vorab runterladen, ausfüllen und zum Termin mitbringen.

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Der kurzzeitige intensive Kältereiz auf die Haut aktiviert zahlreiche komplexe Prozesse im gesamten Körper: Stimmungsaufhellende Glückshormone werden ausgeschüttet, das Immunsystem aktiviert, die Herz-Kreislauf-Tätigkeit reguliert, die Blutgefäße trainiert und Schmerzen – egal ob chronisch oder verletzungsbedingt – spürbar gelindert.

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