THERMAL-SOLE - NATÜRLICH GESUND

Die Bewegung im Thermal-Solewasser - sei es Schwimmen oder Gymnastik- fällt durch das spezifische Gewicht der Sole buchstäblich leicht. Denn durch die gute Tragfähigkeit des Wassers werden Bewegungen erleichtert und die Gelenke entlastet.

Wohltuende Wirkung der Thermal-Sole:

    • Schmerzlinderung bei Verschleißerscheinungen an Wirbelsäule und Gelenken sowie rheumatischen Erkrankungen
    • Entspannung verkrampfter Muskeln
    • Psychische Entspannung
    • Stärkung des Kreislaufes: Die unterschiedlichen Wassertemperaturen der einzelnen Becken (28 - 35°C) ermöglichen Wechselbäder, die den Kreislauf in Schwung bringen
    • Stärkung des Immunsystems
    • Aktivierung des Stoffwechsels und Entschlackung

Thermal-Sole - ein modernes Heilmittel mit Langzeitwirkung

Jede unserer drei Sole-Quellen hat ihre Besonderheiten, wodurch sie, wie kaum ein anderes Heilmittel, vielseitig einsetzbar sind. Zudem zeichnen sie sich durch eine außergewöhnlich hohe Sole-Konzentration und einen überdurchschnittlichen Eisengehalt aus.

Unsere starke Thermal-Sole ist besonders geeignet zur gezielten und schnellen Verbesserung der körperlichen Kondition. Ob als Kraft-, Konditions- oder Herz-Kreislauf-Training - wir bringen jeden mit unseren Aqua-Trainingsprogrammen in der Spessart Therme in Schwung.

Gerade in unserer durch Stress und Bewegungsmangel geprägten Zeit kommt der Thermal-Sole als ein Stück unverfälschter natürlicher Heilkraft eine besondere Bedeutung zu. Hier lassen sich Spaß und Gesundheit ganz locker kombinieren. Denn die vielen Attraktionen der Badelandschaft der Spessart Therme laden zum längeren Verweilen ein, was - ob präventiv oder rehabilitativ - gesundheitsfördernd wirkt.

Echte Heilwasser

Nach den Quellenuntersuchungen des Instituts Fresenius (Taunusstein) überschreiten die Quellen Bad Soden-Salmünsters im chemischen Sinne für ein Heilwasser geforderten Mindestgehalt an gelösten und festen Bestandteilen in einem Kilogramm Wasser um ein Vielfaches, der Fritz-Hamm-Sprudel sogar um das 95fache.

Fritz-Hamm-Sprudel:

Wissenschaftliche Bezeichnung: Eisen-, jod- und kohlensäurehaltige Sole

Nutzung: Becken der Spessart Therme

Der Fritz-Hamm-Sprudel liegt in den Kinzigauen und wurde 1971 in einer Tiefe von 503 Metern erbohrt. Zunächst Großer neuer Badesprudel genannt, wurde dieser im September 1987 zu Ehren des Bürgermeisters und ersten Kurdirektors von Bad Soden in Fritz-Hamm-Sprudel umbenannt.

König-Heinrich-Sprudel

'Es war ein überwältigendes Naturschauspiel, als bei 497 Metern Tiefe ein Sprudel durch die letzten Deckschichten mit gewaltigem Getöse durchbrach, der riesige Wassermassen bis über die Spitze des Bohrturms hinaus emporschleuderte. Ab 501,40 Meter bis 538,80 Meter wurde mit Krone 108 Millimeter Durchmesser gebohrt und dann die Bohrung eingestellt. Für Soden wird dieser 25. September 1928 unvergessen bleiben. Fahnen flatterten, und feierliches Glockengeläute begrüßte diesen kostbaren Naturschatz'. (Zitat aus Georg-Wilhelm Hanna (1986): Geschichte des Heilbades Bad Soden-Salmünster, Seite 95)

Wissenschaftliche Bezeichnung: Kohlensäurehaltige und eisenhaltige Thermal-Sole

Nutzung: Sole-Wärmebäder, Sole-Packungen, Sole-Fit-Produkte, das Gradierwerk und den König-Heinrich-Brunnen im Kurpark. Von 1940 bis 1974 zudem zur Herstellung von Kohlensäure und Trockeneis.

Der artesische König-Heinrich-Sprudel liegt im Kurpark, am Platz vor dem Gradierwerk. 1928 wurde dieser erstmals erbohrt, musste dann jedoch 1974 und 1984 wiedererbohrt werden, da nachfallende Gesteine das Bohrloch verschlossen hatten. 1936 wurde der zunächst nach Bürgermeister Gerhard Radke benannte Sprudel anläßlich des 1000jährigen Todestages von König Heinrich I. in König-Heinrich-Sprudel umbenannt.

Die Sole des König-Heinrich-Sprudels kann jeder hautnah im König-Heinrich-Brunnen neben dem Gradierwerk im Kurpark erleben. Denn dort fließt die Sole direkt in den Brunnen. Ein Bad der Arme und Hände im warmen Solewasser ist eine Wohltat für Menschen mit Gicht oder rheumatischen Problemen.

Trinksprudel

Wissenschaftliche  Bezeichnung: Eisenhaltiges Natrium-Chlorid-Wasser

Nutzung: Trinkkuren (Brunnenpassage der Spessart Therme)

1970 erbohrte die Stadt Bad Soden den Trinksprudel am Rande der Kinzigauen, neben der heutigen Thermalstraße. Die erste Bohrung in 122 Metern Tiefe förderte den Natrium-Chlorid-Sprudel zutage, die zweite Bohrung in 30 Metern Tiefe Süßwasser. Beide Quellen werden gemischt und können am Trinkbrunnen in der Brunnenpassage der Spessart Therme kostenlos für Trinkkuren verwendet werden.